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Donnerstag, 21. Juli 2011

Ein teurer Abend in Erbil...

Gestern Abend , nach meiner Family Mall Exkursion, traf ich mich mit May zum Abendessen. Irgendwann um 22 Uhr.
Ich wollte nur einen Happen essen und dann ab ins Bett.

Dann kreuzte plötzlich die fiese Jordanierin auf. Der weibliche Chuck Norris, wie ich sie nenne.

Und zwar mit dem Süsswarenproduzenten, der von seiner Reise nach Europa zurückgekehrt  war(auch ein Libanese). Und noch zwei andere Libanesinnen, eine davon hatte mich zu der angeblichen Poolparty am Abend davor geschleppt, kamen ebenfalls.
Dann kamen noch 2 weitere Landsmänner, ein Kurde und ein Palestineser. Interessante Mischung.
Ich upgradete meine Cola also doch mit Wodka.

Aber ich war anständig. Ich hatte nämlich null Lust zu trinken.War auch so schon gut drauf und hatte keine Lust auf einen verkarterten Donnerstag im Büro.
Einen Jägermeister machte ich noch mit, danach weigerte ich mich irgendwelche Kurzen mitzutrinken.
Und das war harte Arbeit.
Nicht mitmachen, dass wurde nicht akzeptiert.
Es ist wirklich nicht leicht nicht zu trinken ohne gleich als Langweiler und unhöflich durchzugehen. Es gehört also jede Menge Humor und Schlagfertigkeit dazu, um den Alkohol zu entkommen.

Ein anderer sehr effektiver Trick, den ich aus irgendeinem Film habe:

So tun als ob man den Kurzen trinkt, kurz im Mund lassen und grinsen bzw. bei sauren Shots das Gesicht verziehen.Und dann tatatata: Kurzen unauffällig in sein halbvolles Colaglas oder in eine Bierflasche zurückfliessen lassen.
Nur blöd, wenn es so viele Kurze werden, dass das halb leere Glas mit einem Mal fast am überschwappen ist...

Naja, jedenfalls zog ich mich mit diesem Trick an die 10 oder 20 Mal geschickt aus der Affäre. Die anderen waren in so einer heiteren Stimmung, dass wir am Ende sogar auf den Sofas rumtanzten. Ich muss zugeben, die gute Stimmung ging zum größten Teil von den Libanesen aus. Die verstehen es halt Spass zu haben.
Leider verstehen sie nicht, wo die Grenzen sind und wenn es ums Feiern geht, dann ist alles andere egal. So bestellten sie munter einen Kurzen nach dem anderen.
Die gute Stimmung nahm dann ein promptes Ende, als die Rechnung kam.

700$ vertrunken!
Bravo Jungs, für Erbil eine Glanzleistung würde ich mal sagen!
Wir checkten die Rechnung,alles stimmte.
Obwohl es mir immer noch unbegreiflich ist.
Ist ja nicht so, dass wir Flaschen in der Bar gekauft haben oder so. Und ja, wir sind immer noch im Irak und nicht in London oder Paris oder so.

Ich wollte einen Anteil beisteuern. Aber es wurde mir verboten. Ich durfte keinen Cent zahlen. Auch wenn es nicht viel war, was ich mitgetrunken hatte, fühlte ich mich trotzdem etwas schlecht.

Die Armen,dachte ich mir noch so vorm Einschlafen. Dann hörte ich sie auf der Strasse irgendwelche arabischen Lieder trällern.
Tja ,man lebt halt nur einmal und darf manche Dinge nicht so eng sehen..

Achja, einziger persönlicher Verlust:
Ich hab die Hälfte des Kurzen meines Sitznachbarn ins Auge bekommen.Dabei wurde meine Linse weggeschwemmt.
Somit war ich gestern Abend halbblind und musste mir, da es meine letzten Linsen waren, heute neue kaufen.

Mittwoch, 20. Juli 2011

Family Mall Magazin

Nach der Arbeit und einem kurzen Siesta überlegte ich mir ,ob ich in den Park gehen oder shoppen soll.
10 Minuten später befand ich in der Family Mall.
Kleidung war in diesem Moment reizvoller als Rasenflächen.
Und meine Entscheidung war Gold wert, denn fast alle Läden hatten 50%Off-Sale!!
Ich geriet in einen wahren Rausch. Ein Laden besser als der andere.
Ich nahm alles mit auf meinem Streifzug. Mango, Donna Karan, so einen Billig-Laden und so weiter und so fort.
Am Schluss landete ich in einem türkischen Laden namens Koton. Aber es gab auch andere Stoffe als nur Baumwolle. Koton ist das orientalische Mango. Ich fühlte mich wie im Paradies.

An der Kasse bemerkte ich zwei Herren mit Kamera.Sie wollten Fotos vom Laden machen.
Die Kassiererin zierte sich.Ich fand es lustig.Normalerweise hasse ich Fotos. In diesem Fall fand ich es aber wie gesagt lustig.
Dann wollten sie auch noch eine Frontal-Nahaufnahme von mir machen. Ha,meine letzte Chanche als Model durchzustarten.Ist doch ein super Job. Man latscht über irgendwelche Catwalks und grinst dumm auf Fotos und wird bezahlt dafür, anstatt 8 oder 10 Stunden im Büro abzuhängen und zu schuften.
Aber dann kann ich auch keine Chips mehr essen.Und trinken kann ich auch nicht mehr so viel.
Nee,keinen Bock.
Natürlich wollten die zwei mich jetzt auch nicht  casten. Die machen eine Zeitschrift für die Mall.
Und eine Ausländerin in einer irakischen Shopping Mall ist so selten wie ein Eisbär in der Sahara. Zumal ich auch noch recht, nenen wir es mal "arisch" (auch wenn es politisch nicht korrekt ist,sorry!) ausschaue.

Mit meinen fettigen Haaren und ohne Make-up habe ich uns Deutschen in voller Schönheit repräentiert.
Nach der Aktion starrte mich natürlich der gesamte Laden an.
Ich maschierte schnurstracks im gewohnten Soldatenschritt nach draussen und schnappte mir das nächste Taxi.

Arabische Musik zum Einschlafen

Nach dem gestrigen Erlebnis im Compound wollte ich nur noch schlafen.Ich haute mich ins Bett und war bereit zum Einschlummern. Wäre da nicht der Klang arabischer Musik in meinen Ohren. Klang? Nein es war ein Gedröhne.Ich übertreib nicht. Der Bass schallte durch mein Zimmer und laute Stimmen heulten irgendwelche dramatischen Lieder vor sich hin. Erst verdächtigte ich das Restaurant. Dann bemerkte ich, dass der Krach vom Fernseher meines Zimmernachbarn stammte. Boah,ich kochte im Bett.
Ich rief ihn an.Keine Antwort.War ja klar.
Ich rief die Rezeption an und kam mir gleichzeitig wie eine keifende deutsche Touristin vor. Aber ich war echt genervt. Ok,sie schicken jemanden. Ich freute mich innerlich auf den Ärger, den der Störenfried einheimsen würde.Hehe.
Es zog. Es war mucksmaeuschenstill. Für 5 Minuten zumindest. Dann ging das Spiel von vorne los. Ich rief den Rabauken abermals an.Diesmal nahm er ab.
"Mach deine Musik leiser,bitte!"
"Was?No English."
"MUSIC!TOO LOUD!!!!"
"Ah,okkkkkkkkk."
Das hatte gezogen.Ich schlummerte ruhig und selig ein.
Heute morgen hab ich aus Rache "I m a Barbie Girl" bis zum Anschlag aufgedreht. Sollte dem werten Nachbarn eine Lehre sein...

American Compound in Erbil

Die sogenannte Poolparty fand im American Compound statt. Compound ist eine Art Minidorf umgeben von Mauern mit bewachten Eingaengen. Niemand kommt unkontrolliert rein oder raus.
Mathilda war natuerlich mal wieder ohne Reisepass unterwegs. Der liegt naemlich immer noch in irgendeinem Schnarchzapfenbuero rum und wartet auf sein Visum...
Ich sah mich schon wieder nach Hause duesen.Der bloede amerikanische Soldat am Eingang wollte einfach kein Auge zu druecken. Wenn man den kleinen Fischen auch nur etwas Macht zu spricht, nutzen die das eiskalt aus.
Irgendwann kam dann ein Freund von Reema, der Libanesen, die mich mitgenommen hatte, und regelte das Problem.
Im Compound war es totenstill.. Die armen Leute dadrin leben voll im Gefaengnis. Nach 23 Uhr duerfen sie ihren Compound nicht mehr verlassen. Erinnert mich an Klaasenfahrten in der Grundschulzeit.
Wir erreichten also den Pool. Ein Haufen Amerikaner erwartete uns bereits. Meine schlimmsten Befuerchtungen wurden war. Es waren die typischen Ranzauslaender und dann noch Amis. Ich hab nichts gegen Amis an sich, aber diese gehoerten zu der Sorte, die sich fuer unfehlbar und unwiderstehlich hielten...Plus der bescheuerte Amiakzent ist fuer meine ohnehin schlechten Ohren genauso unverstaendlich wie Arabisch.
Die Jungs sind hier um rauszuholen was geht. Schliesslich laesst die USA ja auch genung Geld in den Irak fliessen....Ich biss mir auf die Lippen. Mit Vollpfosten zu diskutieren bringt nichts.
Ich sass neben einen dicken Mexikaner mit Zahnspange. Der war noch relativ lustig, aber nach ein paar Drinks etwas zu flirterig.Ich schnappte meine Tasche und verabschiedete mich. Genung fuer heute. Reema ist nett, aber fuer solche Art von Traschparties und Leute bin ich mittlerweile echt zu alt.Da bevorzuge ich meine Hotelbar! Muss ich Reema nur noch erklaeren, dass das mit Donnerstag Abend im Compound feiern nichts wird....

Dienstag, 19. Juli 2011

Pool Party in Erbil

Ic bin aufm Sprung.
Pool Party steht an. Ja, hier in Erbil!
Wer hätte sowas erwartet?
Ich hoffe, dass es keine träschige Ausländerparty ist...(Verzeiht meine Ausdrucksweise..)

Aber Pool Party um 20 Uhr ist mehr als ungewöhnlich.

Die letzte Poolparty hab ich in Kairo mitgemacht. Da war ich um 6 Uhr mit einer der letzten ankommenden Gäste.
Die Party wurde von Absolut Wodka gesponsert. Open Bar also. Um 2 Uhr hab ich schlapp gemacht. Aber die Feier war trotzdem sehr nett gewesen. Sie fand damals oben am Pool des Fairmont Hotels neben dem Tamarai statt. Es war nett, da man sich größtenteils untereinander kannte und das Ganze mehr was von einer Geburtstagsfeier hatte.

Ganz so stylisch-chic wird es dieses Mal nicht werden. Aber das ist mir egal.
Die Libanesen Rima nimmt mich heute mit.
Und neue Leute kennenlernen kann ja nicht schaden....Bericht gibts morgen!

Der allgemeine irakische Gentleman

Die westliche Welt regt sich haeufig ueber die arabischen Machos auf und wie sehr die armen Frauen unterdrueckt werden.
Stimmt, hier sind die Frauen nicht ganz so emanzipiert und eigenstaendig wie im Westen.
Aber das bringt nicht nur Nachteile mit sich!Meiner Meinung nach findet man hier noch wirkliche Gentlemaenner!
Und man gewoehnt sich ratzfatz an diesen Service. Tueren werden einen aufgehalten, Sitzplaetze angeboten und Zigaretten sofort angezuendet. In Deutschland kann ich eine halbe Stunde hilflos mit einer Kippe rumstehen und keinen interessierts.
Das die Getraenke stets vom Mann gezahlt werden kenn ich schon, hier geht es jedoch soweit, dass Frau Essen am Tisch haben muss.Das gehoert sich einfach so, dass der Mann der Frau/den Frauen essen ordert. So ende ich meist mit an einem Tisch voller Speisen obwohl ich null Hunger habe.Aber gut, dass gehoert zum guten Ton. Genauso gehoert es sich hier scheinbar, dass man aufsteht, um jemanden zu begruessen,auch wenn es nur per Handschlag ist. Bei formellen Treffen versteh ich das ja,aber unter Freunden? Ich bleib jedenfalls jedesmal ganz provokativ sitzen,man muss ja nicht alles mitmachen.
Eben jedenfalls bekam ich ein Paradebeispiel des irakischen Gentleman-daseins geboten:
Nach unserem Meeting mit der Kurdistan International Bank, wartete der Fahrer auf der anderen Strassenseite auf uns.
Strassen ueberqueren kann ich mittlerweile im Schlaf.Kairo hat mich da gepraegt.
Ich maschierte also schnurstracks rueber. May lies ich zurueck, die zierte sich mit der Ueberquerung.
Dann hoerte ich nur noch ein Quietschen von Autoreifen.
Ein Gentleman im uralten Toyota machte seinem Namen alle Ehre und fuehrte eine Vollbremsung durch, damit die May die Strasse ueberqueren kann.
Es sei nicht zu verachten, dass er dabei um beinahe ein Desaster verursachte. Hinter seiner Karre kam ein weiteres Auto so gerade eben wenige Minimeter vor der Stosstange zum Stehen.
Der Hintermann poebelte. Der Gentleman im Toyota bekam jedoch nichts mit, er war damit beschaeftig May mit breitem Grinsen hinterher zu winken....

Ein Jahr Ausland!

Wow,ich hab gerade realisiert, dass ich vor einem Jahr und 6 Tagen aufgebrochen bin nach Kairo. Wenn ich an den Tag des Abflugs denke, kommt es mir wie 10 Jahre vor.
Ich unterteile das Jahr in mehrer Episoden. Fuer einige Menschen beginnen neue Lebensabschnitte mit neuen Partnern, fuer andere mit besonderen Ereignissen (Abi,Fuehrerschein,Heirat,Rente...).
Meine Lebensabschnitte beginnen immer mit einem raeumlichen Wechsel.Eine Episode endet fuer mich mit dem Auszug. Da ich im letzten Jahr ueberdurchschnittlich haeufig umgezogen bin, hab ich auch dementsprechend viele unterschiedliche Episoden durchlebt.
Angefangen hat alles im kairoer Ortsteil Dokki, wo ich als Zwischenmieterin eingezogen war.Die eigentliche Bewohnerin war in Deutschland und nur ich, kurze Zeit eine Freundin von mir und am Ende nur ich und die reudige Katze. Waehrend dieser Zeit machte ich ein Praktikum in der Townhouse Gallery.Und zu jener Zeit startete Ramadam. Ich fastete!Ganze 4 Tage. Dann hatte das Barleben mich wieder eingefangen. Wenn man nicht fastet,kan ich Ramadam extrem langweilig sein. Kein Aegypter, egal ob Muslim oder Christ, bekommt Drinks serviert und die Handvoll Auslaender, die halbwegs normal sind, haelt sich in Grenzen.
Zu jener Zeit fand ich jedoch ein Ersatz.Zwei Bekannte schleppten mich mit ins Fitnesstudio.Da es nun mal Maenner waren, durfte ich das volle Body Building Program mitmachen. Statt Bauch,Beine und Po, stand das Kreuz, die Schultern und Arme im Mittelpunkt.Na toll. Danach hingen wir gelegentlich auf der Mangofarm von dem Bekannten rum um dann all die abtrainierten Kalorien wieder in sich reinzustopfen.Naja, oder ich ging in den Pub...

Im September fing eine neue Episode an.Die in Heliopolis.Ich hatte schon von Anfang an keinen Bock auf Heliopolis.Weit weg von allem, Monsterstrassen voll mit Bauern und superchaotisch. 2 Vorteile, die ich Helio zusprechen wuerde:
1.Unsere Uni war mehr oder minder nah dran (trotzdem eine Stunde Busfahrt)
2.Man kann sehr schoene Bleiben finden. Der Baustiel in Heliopolis ist naemlich komplett anders. Statt Klotzbauten findet man hier viele alte Villen mit Garten in ruhigen Strassen. Meine Wohnung dort war ein Traum.250qm nur von mir und meinem fabelhaften Mitbewohner behaust.Mein Mitbewohner, ein Physiklehrer aus England, war wirklich fabelhaft. Sehr ruhig und er hat sich nie ueber irgendetwas beschwert. Selbst wenn bei mir irgendwelche After Party-Gatherings unter der Woche stattfanden, keine Beschwerde.Und die Weihnachtsparty wurde auch kommentarlos hingenommen.Meine Vermieterin war Gott sei Dank jenseits der 60 und hoerte sowieso nicht so gut.
Ich glaub in Heliopolis hatte ich spassmaessig die Beste Zeit.Gut,Uni war eine Qual, aber daneben war es cool.Ich hatte die Uni, meine Fitness (World Gym kann ich nur empfehlen fuer Heliopolisopfer), meine Freundinnen (all die Maedels waren da) und jede Menge Spass.
Dank der Revolution nahm das dann ein schnelles Ende.Und auch danach wars nervig.Dank der Ausgangssperre war man in seinen Moeglichkeiten ziemlich eingeschrankt. Deswegen zog ich abermals um.
Mit einer guten deutschen Freundin zog ich nach Zamalek. Ich, sie und die beiden Katzen von ihr. Die Wohnung war bei Weitem nicht so schoen wie in Helio, aber ok.Dafur halt Zamalek!Zamalek ist mein absoluter Favourit.Hier kann man sich relativ frei bewegen, es gibt viele Auslaender, es ist mehr oder minder gruen und alle Restauranents und Bars sind vor Ort.Wenn man erstmal auf die Insel gezogen ist (Zamalek ist eine Insel), bewegt man sich nur ungern von ihr weg.
Auch hier hatte ich ein aehnlich gutes Leben, aber irgendwie war es nach der Revolution nicht mehr so wie frueher. Der Wirtschaft ging, bzw. geht es relativ schlecht und jeder macht sich Gedanken, was nach den Wahlen kommen wird.
Irgendwie beschloss ich, dass es Zeit fuer ein neues Abenteuer ist.
3 Wochen spaeter fand ich mich in Beirut wieder. Seitdem lebe ich in Hotels.
Beirut war wie ein Aufatmen.Frische Luft, alles neu, lustige Leute und viele Eindruecke. Trotzdem wusste ich, dass mein Aufenthalt nur begrenzt ist und ich bald weiter ziehe.
Und schwupps befinden wir uns in meiner derzeitigen Episode in Erbil.Man kann die Episode vielleicht in zwei Unterepisoden unterteilen (Zimmerwechsel im Hotel wegen kaputter Klimaanlage). Erste Phase war alles neu und ich aufgeregt und voellig verwirrt.Irgendetwas zwischen Kulturschock, Melodramatik und Abenteuerlust.
Nach dem Zimmerwechsel hab ich dann auch die Symphatie der Schuetze gewonnen. Muss an der Zimmeraura liegen.Scheint mich attraktiver zu machen.cool.
Was ich von meinem jetzigen Abschnitt halte,dass kann ich erst sagen, wenn er vorbei ist. So ist dass immer.Erst wenn ein Lebensabschnitt vorbei ist, erinnert man sich.Manchmal ist man froh im Nachhinein,dass er vorbei ist,manchmal trauert man dieser Zeit aber auch hinterher.Leider ist das haeufiger der Fall.Erst wenn es zu spaet ist, weiss man ,was man nicht mehr hat und nie wieder haben wird.Aber dafuer gibts wieder neues.
Ab Anfang naechsten kann ich dann angeblich in mein Haus in der English Village ziehen.Mal sehen, was das fuer ein Abschnitt werden wird...